Northfield Big Mon F Mandoline, Premium italienische Fichtendecke (2024)

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Etwas größer als die klassische F5-Bauform und auf einen besonders schnellen, reaktionsfreudigen sowie vollen Klang abgestimmt, wurde dieses Modell von zahlreichen Spitzenmusikern auf Alben eingesetzt und auf Tourneen rund um die Welt gespielt. Inspiriert von den Innovatoren und Pionieren der akustischen Musik in den USA, ist das „Big Mon“-Design eine Hommage an jene Musiker und Instrumentenbauer, die Grenzen erweitern wollten, ohne die Tradition aus den Augen zu verlieren.

Die Northfield Big Mon zeichnet sich durch einen kraftvollen, kehlig-knurrigen Mittenbereich aus, kombiniert mit beeindruckender Lautstärke, die sich bereits mit geringem Kraftaufwand erzeugen lässt.

 

Spezifikationen

  • Decke: Premium italienische Fichte,  schwarz
  • Boden / Hals / Zargen: Stark geflammter Ahorn
  • Steg / Griffbrett: Ebenholz
  • Mechaniken: Gotoh
  • Saitenhalter: Vernickelter, gravierter Gilchrist/Northfield-Saitenhalter
  • Binding (Einfassung): Schildpattoptik (Tortoise)
  • Sattelbreite: 1⅛ Zoll (28 mm)
  • Griffbrettradius: 5,7 Zoll am Sattel, 7,7 Zoll am 20. Bund
  • Lackierung: Hybrid-Varnish-Lackierung
  • Farbe: Bernsteinfarbener Boden und bernsteinfarbene Zargen (Amber)
  • Saiten: Northfield Medium Phosphor Bronze
  • Koffer: Slate Grey Airloom „Recurve“

Informationen zur Big-Mon-Korpusgröße

Die Big Mon Mandoline wurde von Northfield als Eigenentwicklung konzipiert. Ziel war es, mehr Mitten- und Bassanteile zu erzeugen und gleichzeitig einen offenen, luftigen Klangcharakter zu bewahren.

Die Korpusbreite wurde an der breitesten Stelle um etwa 5 mm vergrößert. Darüber hinaus wurden Tiefe und Breite der Zargen an einigen Stellen leicht angepasst. Alle übrigen Proportionen wurden entsprechend skaliert, sodass insgesamt ein etwas größerer Korpus entstand.

Optisch fällt dieser Unterschied kaum auf, sofern man die Big Mon nicht direkt mit einer Standard-F5 vergleicht. Klanglich hingegen ist die Veränderung sofort wahrnehmbar.

Die in die Decke geschnitzte Recurve-Zone (die Randwölbung der Archtop-Decke) wurde etwas erweitert, und die Decke wurde im Bereich der äußeren Kanten geringfügig dünner ausgearbeitet. Alle Linien und Wölbungen blieben dabei harmonisch erhalten. Die Korpusform fließt elegant in die Taille über und endet in einer besonders schön ausgeformten Schnecke (Scroll) mit einem etwas größeren Mittelknopf.

Auch die Stärke des Bodens wurde entsprechend angepasst und variiert je nach verwendetem Holz. Dabei berücksichtigt Northfield stets die konkrete Holzart, das Alter des Holzes, dessen individuelle Eigenschaften sowie die gesamte Konstruktion des Instruments.


Welche klanglichen Auswirkungen haben diese Änderungen?

Der Gesamtklang der Big Mon betont vor allem einen kräftigen, kehligen und leicht knurrigen Mittenbereich.

Besonders die D-Saiten profitieren von einem sehr luftigen, holzigen Klangcharakter. Werden benachbarte Saitenchöre gemeinsam gespielt – etwa G- und D-Saiten oder D- und A-Saiten – entsteht dieser typische „woody pop“, ein trockener, holziger Anschlag mit viel Charakter. Bemerkenswert ist, dass dieser Klang auch in höheren Lagen auf dem Griffbrett erhalten bleibt.

Einer der größten Vorteile der Big Mon ist jedoch ihre hohe Lautstärke bei geringem Kraftaufwand. Schon mit einer entspannten Spielweise entwickelt sie viel Projektion und Dynamik, was das Instrument besonders angenehm und inspirierend spielbar macht.

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